Das Buch zur Algerientour erschienen im perspektivenverlag

Transsahara oder Der Blick nach draußen

"Für die muslimischen Wüstenbewohner gilt die Sahara als der Garten Allahs, aus dem der Herr der Gläubigen alles Überflüssige entfernt hat, damit wir Menschen das wahre Wesen der Dinge erkennen" (Achill Moser)

Transsahara, der Traum eines jeden Wüstenfahrers. Unbeschreibliche Landschaften, stolze Menschen, wahre Gastfreundschaft und eigene Grenzen kennen lernen. Das stand am Anfang einer sechsmonatigen Auszeit des Autors. Doch ein schwerer Sturz in Südalgerien unterbricht die Reise im wahrsten Sinne des Wortes.

Anders als geplant lernt er die Menschen der Sahara kennen und schätzen.

Reisebericht, Karten, Farbfotos, Tipps
Paperback, 190 Seiten
ISBN: 3-9809487-0-6; Preis: EUR 14,90
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Meinungen:

ReiseFreak.de ReiseJournal, Ausgabe 17-2007, 23. April 2007

Fazit: Nicht nur für Motorradfahrer lesenswert!
[...] Wer das Buch "Brennend heiße Sahara" von Dieter Scheibe gekauft hat, als ich es an dieser Stelle vor einiger Zeit vorstellte, kennt die Route. Ähnlich wie Dieter Scheibe plant Stefan Fischer die Reise in Tunis zu beginnen und in Dakar im Senegal nach einem halben Jahr anzukommen. Allerdings nicht mit dem geländegängigen Wohnmobil wie Dieter Scheibe, sondern mit einem Motorrad. Zusammen mit einem Freund.
Nicht von ungefähr ist "Transsahara" in zwei Hälften geteilt, in französisch mit "Première partie - dans le désert" und "Deuxième partie - dans l'hopital" betitelt. Denn aus den Plänen wird nur am Anfang etwas: Ein schwerer Sturz in Südalgerien unterbricht die Reise im wahrsten Sinne des Wortes.
Oft spielt das Schicksal Abenteurern einen gewaltigen Streich, und aus einer geplanten Abenteuerreise mit Herausforderungen, die man zu bewältigen hofft, werden welche, die einen mit Macht "an die Wand fahren" lassen. Ich weiß, wovon ich spreche, denn an einen zweiwöchigen Gleitschirmausflug ins südliche Afrika wurde bei mir ein 4-wöchiger Krankenhausaufenthalt eben dort angehängt, gefolgt in Deutschland von vielen Wochen Reha und Aufenthalten in Schmerzkliniken.
Anders als geplant also lernt Stefan Fischer die Menschen der Sahara kennen und schätzen. Und findet, dass er seine Erlebnisse ruhig mal als Buch veröffentlichen kann, illustriert durch eine gezeichnete Landkarte, vereinzelte s/w-Bilder und in der Mitte des Buches Farbbilder.
Fazit: Nicht nur für Motorradfahrer lesenswert!


C. Ackermann, 24. Februar 2007

Authentisch und spannend
Eigentlich ist das Coverbild irreführend. Im Mittelpunkt des Buches steht nicht die Technik - die heiße Maschine mit dem ganz coolen Typen, der alles im Griff hat, im Mittelpunkt stehen die algerische Wüste und ihre Menschen: Beduinen-Führer Masbah, Krankenpfleger Abdelwahab ... und natürlich Fischer selbst, der sich nicht als den großen Desert-Explorer gibt, sondern ganz offen von den Dingen erzählt die ihn bewegen. So nimmt er den Leser nicht nur auf der Fahrt durch ein faszinierendes Land mit, sondern auch auf einer Reise nach innen. Authentisch und spannend zu lesen.



Ausgabe 03/2006 (Seite 69):

"Stefan Fischer - Transsahara
Der Physiker Stefan Fischer realisierte seinen Traum und sammelte für sechs Monate auf einem Motorrad in den unendlichen Weiten der Sahara seine persönlichen Erfahrungen. In kurzen umgangssprachlichen Sätzen beschreibt der Autor seine Erlebnisse.
Wie eindrucksvoll diese Erfahrungen für den Autor waren, läßt sich an der detaillierten Darstellung seines Reisealltags erkennen. Ein Beinbruch fesselt ihn in einem algerischen Krankenhaus ans Bett, wodurch er in den Genuss kommt, die Freundlichkeit der Menschen von einer neuen Seite kennen zu lernen.
Das Buch liest sich leicht und funktioniert gut als Arbeitsweglektüre. Vornehmlich wird es Motorradliebhabern gefallen und allen, denen hochtrabende Literatur zu anstrengend ist."



Okt./Nov. 2005, Ausgabe 6/2005 (Seite 112):

"[...] Wenn einer eine Reise tut...
Hals- und Beinbruch ruft man doch gerne all jenen zu, die sich auf eine abenteuerliche Reise begeben. Und hofft natürlich, dass der Wunsch niemals Wirklichkeit wird. Was aber, wenn es genauso kommt? Eben so ein Beinbruch, den Autor Stefan Fischer mitten in den Weiten der Sahara erlitt, ist ein Grauen für jeden Wüstenfahrer. Der Unfall bringt ihn von seiner ursprünglich geplanten Querung der Sahara ab und verhilft ihm zu intensiven Einblicken in die Lebensweisen der Einheimischen.
Der erste Teil des Buches ist eine unterhaltsame Reiseerzählung, nicht nur für Saharafreunde. Im zweiten Teil schildert der Autor, gänzlich anders als geplant, seine Erfahrungen und Begegnungen mit der algerischen Bevölkerung und entwicklet dadurch einen ganz neuen Zugang zu den Menschen dieser Region.
Fazit: Interessant zu lesende Geschichte, die nicht nur "Wüsten-infizierten" gefallen wird. In seinem klar in zwei Teile gegliederten Buch schildert Stefan Fischer eindrucksvoll, wie groß die Strapazen und Anstrengungen des sich Fortbewegens, aber auch des Verharrens manchmal sein können."



August 2005 (Seite 110):

"Wüste Tour
Die Durchquerung der Sahara ist der Traum vieler Wüstenfahrer. Lust auf grandiose Natur, stolze Menschen und körperliche Grenzerfahrungen standen auch am Anfang einer sechsmonatigen Auszeit des Autors Stefan Fischer, der die größte Wüste der Erde von TUnis nach Dakar geradezu altmodisch mit einer Suzuki DR 800 BIG durchquerte. Ein schwerer Sturz in Südalgerien unterbricht die Reise im wahrsten Sinne des Wortes, und so lernt Stefan Land und Leute auch aus einer anderen Perspektive kennen.
Der Autor versteht es, seine Erlebnisse mit bildhaften Beschreibungen und unterhaltsamen Wortwitz zu schildern. Das Buch macht wirklich Spaß und vermittelt obendrein noch viel Wissenswertes für diejenigen, die ein ähnliches Reiseprojekt planen. [...]"



Juli 2005, Ausgabe 2/2005 (Seite 41),:

"Erlebnisbericht Wüstenreise
Und erstens kommt es anders...
...und zweitens als man denkt. Dass auch - und gerade - der völlig unplanmäßige Verlauf einer Reise zu tieferen Einblicken in das Gastland führen kann, zeigt Stefan Fischer in seinem Buch "Transsahara oder der Blick nach draußen". Ein Sturz mit Knochenbruch in der Sahara ist der Horror für jeden Motorradreisenden.Dem Autor ist genau dies passiert. Und so schildert er im zweiten Teil des Buches die intensive Begegnung mit den hilfsbereiten Einheimischen in Algerien und wie sich langsam ein ganz neues und tieferes Verständnis für die Lebensweise in einer uns trotz zahlloser Reiseberichte fremden Welt entwickelt. Auch wenn die Erfahrungen des Autors im Zuge seines Zwangsaufenthaltes sicher den Reiz dieses Buches ausmachen: auch der erste Teil mit einer pointierten Reisebeschreibung bis zum Unfall ist durchaus lesenswert. [...]"



4 von 5 Sternenfrankypistor aus München, 6. Mai 2005

Mehr ein Blick nach innen
In dunkler, fast bedrohlich wirkender Motoradkluft, die Maschine im Vordergrund, dahinter blasse Dünenlandschaft, blickt uns der Autor vom Titelbild an. Der Bericht eines modernern Ritters von seinem siegreich bestandenen Wüstenabenteuer? Nein, denn durch einen Unfall wird aus der geplanten mehrmonatigen Saharareise ein ganz anders geartetes Abenteuer, an dem Stefan Fischer uns mit sympathischer Offenheit teilhaben lässt. Humorvoll schildert er die anfänglichen Schwierigkeiten mit seinem überladenen Motorrad, die Begegnungen mit allerlei seltsamen Menschen, die grandiose Natur und dann der Sturz, der den Albtraum eines jeden, auf Planungssicherheit bedachten Mitteleuropäers Wirklichkeit werden lässt: Beinbruch in Algerien, Ende der Fahrt - und Beginn einer anderen Reise, einer intensiven Begegnungen mit den hilfsbereiten Menschen eines Landes, von dem man - wenn überhaupt - nur Negatives hört. Dieser „Selbsterfahrungstrip" ist genauso spannend, wie es ein „richtiges" Wüstenabenteuer gewesen wäre und macht das Büchlein lesenswert, das auch einige stimmungsvolle Fotos und einen Anhang mit praktischen Tipps enthält, (wenn auch nicht gerade dazu geeignet, Motorrad-Skeptikern Lust auf solche Trips zu machen).


koppitz aus München, 29. März 2005

In der Tradition großer Reisebeschreibungen
Ein Buch, dass viel mehr ist, als "nur" die Beschreibung einer Motorradreise durch die Sahara. "Transsahara" steht in der Tradition der großen Reisebescheibungen, die sich nicht in der Aufzählung von Sehenswürdigkeiten und Reisebegebenheiten erschöpfen, sondern den Blick weiten. Nach draußen (wie es auch im Untertitel heißt), in Richtung des Unbekannten und Fremden. Immer bemüht, im Fremden das Schöne, das zu bewundernde zu entdecken und dem Leser sichtbar zu machen. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: "Dans le Désert" und "A l`hopital". Der zweite Teil, der den erzwungenen Krankenhausaufenthalt in Djanet schildert, ist vielleicht sogar noch stärker. Die Reise hat plötzlich ihr Ziel erreicht, der Autor düst nicht mehr durch die Sahara, sondern ist zum Stillstand gekommen und lernt Land und Leute aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Jetzt zieht Stefan Fischer nicht mehr an Land und Leuten vorbei - sie kommen alle an sein Krankenbett. An seinen Betrachtungen und den philosophischen Einsichten, die er daraus zieht, läßt er die Leser anschaulich teilhaben. Und nicht zuletzt aufgrund des feinen Humors (z.B. "Darmdurchbrüche und Schwangerschaften sind hier die häufigsten Krankheiten.") macht "Transsahara" sogar jede Menge Spass für Vespa-Fahrer ...


matthiassenn aus Erlangen, 05. November 2004

Ein Motradfahrer und Wüstenfan schreibt ein Buch
Ich habe das Buch gelesen und mir dabei zuweilen fast in die Hose gemacht vor Lachen! Wirklich live geschrieben. Schön-Schwafelei? NIX DA! Hier schreibt ein Motoradfahrer und der haut rein in den Sprachvorat ohne jede Rücksicht auf Verluste! Neben der wirklich umgänglichen Sprache haben mir aber auch die Naturbeschreibungen sehr gefallen. Obwohl ich nur mal am Rand der Wüste war, konnte ich mir sehr vieles sehr bildlich vorstellen. Danke für die schönen Bilder in meinem Kopf.


Ingo Dirnstorfer, 12. September 2004

Eine exzellente Beschreibung von Afrika!
Die Schafherde mitten in der Sandwueste, das unergruendliche Treiben, das schlagartig von stoischer Ruhe in hektisches Chaos umschlaegt und natuerlich der allgegenwaertige 'La vash qui ri' Streichkaese. Ich hab mich totgelacht. Hab richtig Lust bekommen wieder Menschen und Landschaften in Afrika zu besuchen. Ein sehr gutes Buch.


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