Südfrankreich - Schmankerl abseits der Straßen und auf dem Tisch

Wer bei Südfrankreich nur ans Mittelmeer denkt oder es aus Offroad-Sicht als Transit zu den Pyrenäen sieht, der verpasst das Beste: Das Hinterland.

Militärstraßen aus vergangenen Jahrhunderten, kleine Weingüter, tiefe Schluchten, mittelalterliche Châteaus und eben solche Dörfer. Hier zeigt sich Südfrankreich von seiner abwechslungsreichsten Seite. Wo sonst läßt sich Offroad-Fahren ganz natürlich mit kulinarischen Genüssen kombinieren.


Anreise über die Westalpen
Die nächsten drei Wochen verbringen Freunde von uns wieder bei Perpignan in Südfrankreich am Strand. Wildcampen, wie sie uns seit Jahren vorschwärmen. Die wiederholte Einladung können wir diesmal nicht ausschlagen und sagen einen Besuch zu. Da wochenlanges Aalen in der Sonne nicht unser Ding ist, dehnen wir lieber die Anreise aus. Mal sehen, ob die Transitstrecke zwischen Alpen und Pyrenäen nicht ein paar Schmankerl für unseren Landcruiser zu bieten hat.  Zudem wollen wir uns unterwegs dem französischen Triathlon hingeben: Baguette – Käse – Rotwein. Mit regionaler Ausprägung, versteht sich.
Zum warm werden müssen in Italien trotzdem zwei Klassiker herhalten, die Varaita-Maira- und die Maira-Stura-Kammstraße. Die liegen sozusagen auf dem Weg. Im Städtchen Demonte kehren wir den Westalpen langsam den Rücken zu und überschreiten auf der SS21 die Grenze zu Frankreich. Dank EU und Schengen ist davon auf der Straße nichts mehr zu merken. Im ersten Café schmeckt man es dafür um so deutlicher. Im direkten Vergleich wird uns bewußt, was wir am italienischen Espresso hatten. Dafür versöhnen uns die köstlichen Butter-Croissants aus Tausenden von Blätterteiglagen, wie es sie nur im Land des Savoir-vivre gibt.

Die SS21 geht auf französischer Seite in die D900 über, die malerisch den Montagne de Parpaillon im Süden zum Lac du Serre-Ponçon umfährt. Eine schöne Strecke, doch wir halten es lieber mit dem Militärgouverneur von Lyon, General Berge. Ende des 19. Jahrhunderts hat er im wahrsten Sinne des Wortes den Montagne de Parpaillon durchbohrt und mit dem fast 2800 Meter hohem Col du Parpaillon einen der höchsten Schotterpässe der Alpen geschaffen. Garniert mit einem mehrere hundert Meter langen Tunnel an der höchsten Stelle. In La Condamie-Châtelard verlassen wir die D900 und schrauben uns das Parpaillon-Massiv empor. Kaum liegt die Baumgrenze hinter uns, öffnet sich ein weites Tal, an dessen Westflanke die Serpentinen zum Pass zu erkennen sind. Die Spannung steigt, halten sich doch hartnäckig Gerüchte, das der Tunnel auf der Passhöhe dauerhaft geschlossen ist.
Aber wir haben mehr Glück als Frodo und seine Kumpane vor den Toren Morias. Unser Tor ist bereits offen und außer den Schafen auf den Hängen sind keine weiteren Ungeheuer auszumachen. Wir stehen vor dem Tunneleingang. Das Ende ist nicht in Sicht, verläuft der Tunnel doch über eine Kuppe. Trotz Sommerhitze schimmert uns aus dem dunklen Loch ewige Finsternis und Eisplatten entgegen. Blinzelt da nicht ein Höhlentroll?
Wir tasten uns ins Dunkle vor. Kaum sind wir in die glitschige und vereiste Höhle eingetaucht, als uns vom anderen Ende zwei grelle Augen entgegen kommen. Der Klügere gibt nach, zart lege ich den Rückwärtsgang ein und bin auch schon wieder draußen. Die bedrohlichen Augen kommen näher und entpuppen sich als die Lichter eines zum Camper umgebauten Sprinters. Platzprobleme bei der Durchfahrt sollten wir also keine haben.
Vor Jahren sind wir mit dem Motorrad im Blindflug durch den Tunnel geschlittert. So abenteuerlich dies war, so schön ist nun mit ordentlichen Scheinwerfern und einer klaren Scheibe statt einem zerkratzten Visier.
Auf der anderen Tunnelseite finden wir uns in einem Taleinschnitt wieder. Die Schafe werden von Kühen abgelöst, die uns nicht minder intelligent anschauen. Wir lassen uns nicht beirren und folgen der Piste parallel zu einem Bachlauf ins Tal. Das Parpaillon-Massiv gibt uns bei dem Städtchen Embrun frei, das am Ufer des Lac du Serre-Ponçon liegt.


So malerisch es wirkt, uns reizen mehr die kurvigen Straßen, selbst in unserem behäbigen Landcruiser. In südwestlicher Richtung folgen wir der D951 in Richtung Sisteron. Die Versuchung ist groß bei der Hitze die vier Räder gegen zwei zu tauschen und dem Kurvenspaß vollends zu frönen. Gelegenheit gäbe es, kurz vor Sisteron könnten wir zur Domaine de Fombeton von Uta Baier abbiegen und uns auf ein Motorrad schwingen. Es kribbelt in den Fingern, doch eigentlich wollen wir ja unsere Freunde am Strand von Perpignan besuchen.
Wir widerstehen der Versuchung und hängen weiter im Westen unsere Nase in den Wind. In Sault-de-Vaucluse wird sie fündig. Lavendelduft liegt in der Luft. Der Blick nach Norden offenbart einen einzigen lila farbenen Garten, soweit das Auge reicht. Das Lavendelfest haben wir um eine Woche verpasst, doch der köstliche Honig direkt vom Erzeuger wird weiterhin am Straßenrand feil geboten.

Mont Ventoux - der weiße Berg
Schluchten gibt es in der Provence zahlreiche, so auch in der Nachbarschaft die Gorge de la Nesque. Im Vergleich zu ihren bekannten Vettern wie der Verdon- und Ardeché-Schlucht hat man hier selbst in der Hauptsaison seine Ruhe. Das ist gut so, rechnen wir doch damit auf offener Straße wenden zu müssen. Zum Glück stimmen die Höhenangaben der Straßentunnels auf den Verkehrsschildern und nicht die in der Straßenkarte. Wir bleiben nicht stecken, sondern können die Schlucht bis zum Ende durchqueren.
Dort glauben wir an Halluzinationen, oder schneit es schon im Hochsommer in Südfrankreich? Vor uns ragt ein schneeweißer Gipfel 1500 Meter über das Umland empor. Kein Schnee. Der Gipfel des Mont Ventoux, des höchsten Berges der Provence, besteht aus weißen Schotterfeldern, die grell in der Sonne leuchten. Magisch zieht er uns an, der Berg. Nach der Baumgrenze zieht sich die Straße in langen Schleifen durch die Geröllhalden. Auf dem Gipfel geht es zu wie am Stachus oder einem arabischen Basar.  Auf zahlreichen Ständen werden Köstlichkeiten der Provence angeboten. Vom feinsten Nougat über Bergwürste bis hin zu Bergbonbons, welche wir uns auf der Zunge zergehen lassen.

Die Aussicht ist phänomenal. Im Süden das Meer, im Osten die schneebedeckten Alpengipfel. Am Fuß des Berges entdecken wir zahlreiche Schotterpisten, die auch eine Reise wert wären.
Im Südwesten blicken wir auf Orange, Avignon und Arles. Dort haben sich schon die Römer und Päpste ausgetobt, deren Spuren noch deutlich sichtbar sind. Wir lassen die Brücke von Avignon links liegen und entdecken in Orange zwischen Amphitheater und Triumphbogen einen riesigen Flohmarkt. Einen Richtigen noch dazu. Keine Profihändler, sondern echter Krusch auf der Straße. Mit Mühe und Not kann mich Barbara, meine bessere Hälfte, weiter zerren. Dabei hätten wir doch noch so viel Platz im Toyo.


Auf dem Weg nach Montpellier überschreiten wir die Grenze zur Provinz Languedoc-Roussillon. Ungelegen kommt uns die Durchquerung des Languedocs nicht, sind wir doch seit langem Freunde des hiesigen Weins. Die Gegend ist bekannt für ihre zahlreichen ambitionierten Winzer, die das Languedoc als Weinregion wieder zu neuer Qualität führen. Was gibt es schöneres als die Keller des roten Traubensaftes, der schon daheim so gut schmeckt, vor Ort persönlich zu erkunden.
25 Kilometer nördlich von Montpellier erhebt sich der Pic St. Loup. Zu dessen Füßen liegt das Dorf Valflaunés und das Weingut Château de Valflaunés von Fabian Reboul. In dem kleinen Betrieb wird man noch vom Chef empfangen. Hier ist es der Winzer persönlich, der uns in seinen Keller führt. Das liegt auch etwas am Zeitpunkt, denn im August hat die Weinlese noch nicht begonnen.

Kleine Weingüter rund um den Lac du Salagou
Über kleine Straßen schlagen wir uns zum Lac du Salagou durch. Es lohnt sich dabei mit den 1:150.000 Michelin Karten unterwegs zu sein. Denn auch die offiziellen Straßen sind nicht immer geteert und sogar befahrbare Waldwege sind ausgewiesen. In den Dörfern, die wir durchqueren ist die Zeit stehen geblieben. Hier gilt das alte Römermotto – Brot und Spiele. Boules-Kugeln krachen aufeinander. Daneben laden Straßencafes auf einen Café au Lait oder Pastis ein. Hier scheint die Welt noch in Ordnung.
Rund um den Lac du Salagou holen uns die Weinberge wieder ein und machen Lust auf mehr. Wir besuchen Dorf Octon am Westufer, ein typisches Weinbauerndorf. Hier treffen wir auf Guilhem Dardé vom Gut Mas des Chimères. Auch er gehört zu den jungen Wilden der hiesigen Winzerszene. Ihm geht es nicht um Massenproduktion. Seine Philosophie ist es, dem Wein jedes Jahr aufs neue zu zuhören und ihm zu helfen sich zu entwickeln.

Gut, dass Barbara meinen Flohmarkteinkauf vereitelt hat. So ist nun Platz für die ein oder andere Kiste Wein. Da hat sich der Kompressorkühlschrank mal wieder gelohnt. Bei einem Gläschen kühlen Weißweins sitzen wir abends am Westufer des Lac du Salagou. Hier ist es einigermaßen windgeschützt, denn im Sommer bläst der Vent du Nord recht heftig. Entsprechend gelten die anderen Ufer als Surferparadies.
Auf dem roten Boden am Seeufer kommen wir uns vor wie beim Wildcampen. Dafür weckt uns frühmorgens sanft die Hupe des Bäckers aus unseren Träumen. Frische Baguettes, Pain au Chocolatés und Croissants werden direkt aus seinem kleinen Lieferwagen heraus verkauft. Auf solche Dinge ist in Frankreich einfach Verlass.

Wir brechen auf zur Seeumfahrung. Die Nordseite bietet malerische Schotterpisten. Rücksicht ist allerdings geboten, da hier zahlreiche Mountainbiker unterwegs sind. Über Clermont l’Herault, dem größten Ort am See, erreichen wir das kleine Dorf Mourèze. Wie aus längst vergessenen Tagen liegt es eingebettet in faszinierende Felsformationen aus Dolomitgestein, die durch Erosion entstanden sind. Entlang des Cirque de Mourèze, einem Rundwanderweg, kann man zwischen den bizarren Felsnadeln und –kegeln wandern. Für eine Stunde Fußmarsch erhält man zusätzlich vom Gipfel des Mont Liausson den lohnenden Panoramablick auf den See.
Auf der Südseite des Sees sorgen rot leuchtende Felsen mit niedrigen Buschbewuchs für ein bemerkenswertes Landschaftsbild. Die zahlreichen Kakteen, die das Bild auflockern, verströmen einen Hauch vom Südwesten Amerikas. Bisweilen abenteuerliche Ortsdurchfahrten erleben wir in den kleinen Weilern. Unser Cruiser passt gerade so durch die Gassen und darf auf dem Marktplatz auch die offenen Abwasserkanäle durchfahren.


Alte Festungen, verfallene Kirchen und malerische Windmühlen
Immer wieder zeigt sich die Begeisterung der Franzosen für das Automobil. Bei der Zufahrt zur Bergfestung und Kirche St. Michel de Mourcairol werden wir sogar per Schild darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Feldweg mit dem Auto befahren werden darf. Wer kann da widerstehen? Der Waldweg schlängelt sich durch dichten Baumbestand den Berg hinauf, teilweise mit ordentlicher Steigung. Der Franzose braucht dafür keinen Allrad, da reicht auch ein R5. Trotz Hinweisschild sind die letzten Meter zur Burg aber zu Fuß zurück zu legen. Vom höchsten Punkt aus haben wir eine hervorragende Aussicht auf den Le Caroux, die höchste Erhebung in der Gegend. Wer Zeit hat, kann dort Schluchten und lohnende Wanderwege beschreiten.
Alte Festungen, verfallene Kirchen und malerische Windmühlen reihen sich auf wie Perlen auf der Kette auf unserem weiteren Weg. Südlich der Monts de Espinouse, in einem ausgedehnten Waldstück, kommt es wie es kommen muss. Trotz Michelin-Detailkarten und Kompassrose im GPS verfranzen wir uns hoffnungslos im tiefen Wald. Auf einer größeren Lichtung treffen wir ein paar Männer, die gerade einen Traktor wieder flott machen. Sie blicken uns an wie kleine grüne Männchen vom Mars, nehmen aber keine weitere Notiz von uns. Die nächste Ortschaft finden wir wieder auf der Michelinkarte. Passt, die grobe Richtung stimmt.

Die Landschaft beginnt sich zu wandeln. Langsam erreichen wir das mediterrane karstige Vorland zu den Pyrenäen.  Wir tauchen ein in eine Region, die überreich ist an Kultur- und Naturdenkmälern, angefangen von den zahlreichen Katharerburgen, wie dem Château di Quéribus oder dem Château de Peyreperteuse, bis hin zum UNESCO Weltkulturerbe, der Festung von Carcassonne.
Diese imposante und sehr gut erhaltene Burg, die über der gleichnamigen Stadt thront, erblicken wir bereits von weitem. Sie gilt als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen, mit doppeltem Mauerring und über 50 Türmen, die schon manchem Robin Hood Film zu Authentizität verholfen hat. Die historische Altstadt innerhalb der Burgmauer wimmelt nur so von Touristenattraktionen. Dazwischen finden sich Gaukler, Schausteller, sowie Eisdielen und Chocolaterien, deren Leckereien wir nicht widerstehen können.


Château de Lastours
Die Hitze ist groß, die Lust sich auf zwei Rädern den Wind um die Ohren wehen zu lassen kommt wieder auf. Auf halben Weg von Carcassonne zur Küste machen wir einen Zwischenstopp in Moux, im Maison Las Clauzes von Holger, der immer ein Motorrad parat hat. Beim Blick auf unseren Toyo empfiehlt er uns unbedingt in Château de Lastours vorbei zu schauen. Auf dem gleichnamigen Weingut zwischen Narbonne und Perpignan finden sich über 80 Kilometer Offroad-Pisten auf 600ha. Auf den Strecken haben schon Prologe der Rallye Paris-Dakar statt gefunden. Zahlreiche namhafte Allradhersteller geben sich hier die Klinke in die Hand. Sei es für Geschwindigkeitstests auf der Hochebene, Geländeerprobungen oder Produktvorstellungen für die Fachpresse. Auch Rallyeteams sind keine Seltenheit, die hier für die Weltmeisterschaft trainieren und ihre Fahrzeuge testen.
So angefüttert bleiben wir gerne bei unseren vier Rädern, fahren geradewegs nach Narbonne, um 20 Kilometer südlich auf die ersten Wegweiser zu Château de Lastours zu stoßen.
Kleine Straßen führen in die malerische Landschaft des Corbières. Szenenwechsel. Ich höre schon den Aufschrei der Cruisergemeinde. Wir haben unseren Toyo gegen einen Landy getauscht. Zumindest sitzen wir jetzt in einem. Am Steuer Bertrand Veyrard, der Verantwortliche auf Château de Lastours für Motorsportaktivitäten und Fahrzeugtests. Im Besucherzentrum kommen wir mit ihm ins Gespräch und er dabei ins Schwärmen. Bis er meint, man kann es nicht beschreiben, man muss es gesehen haben. Kurzerhand lädt er uns zu einer Rundfahrt ein.
Auf Baumstämmen haben wir bereits eine Schlucht überquert. Im Standgas, erster Gang Untersetzung, schnurrt der Defender hinunter in das enge Tal. Weitere steinige Auf- und Abstiege, die von Steinplatten nur so strotzen, rufen die Differentialsperren zum Einsatz. Schritt für Schritt arbeiten wir uns auf die Hochebene vor, wo die Geschwindigkeitstests stattfinden. Von dort nehmen wir einen gemütlicheren Weg zurück zum Schloss und den Wirtschaftsgebäuden. Der Abschluss unserer Rundfahrt findet im Probierkeller statt, wo wir es uns nicht nehmen lassen, einigen Weinen des Châteaus auf den Grund zu gehen.

Nach dem Mit-Fahrvergnügen und der Weinprobe sind wir jetzt reif für eine Strandeinlage. Tatsächlich finden wir unsere Freunde entspannt mit dem Wohnmobil auf dem Strand stehen. Das Wiedersehen wird gebührend gefeiert, während hinter uns über dem Massiv des Canigou die Sonne untergeht.
Nach zwei Tagen in der Sonne brutzeln sticht uns wieder der Hafer. Wir wollen noch nach Banyuls-sur-Mer an die spanische Grenze und dort den gleichnamigen Süßwein probieren, für den Banyuls bekannt ist. Die Küstenstraße bis dorthin wartet mit purem Kurvenvergnügen auf. Selbst im Landcruiser kommen wir dabei auf unsere Kosten.

Hinter Banyuls-sur-Mer haben wir Glück und finden einen einsamen Campingplatz auf einer Klippe. Hier lernen wir am letzten Tag Marion und Ralf kennen. Sie sind mit ihrem Wohnkabinenpickup unterwegs sind. Morgen werden sie die Kabine stehen lassen und die Schotterstraßen des Carnigou unter die Räder nehmen. Gerne würden wir sie begleiten, doch leider ist unsere Zeit vorbei und der Rückweg ruft.

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